8 Apothekenrechenzentren kooperieren nun mit dem DAPI
01.12.2010 - Eschborn Klöckner D

Das Deutsche Apotheken Rechenzentrum PT GmbH, Starnberg, ist das achte Rechenzentrum, welches mit dem DAPI kooperiert.

Neben standeseigenen Apothekenrechenzentren in Berlin, Bremen, Darmstadt, Haan und München wird das DAPI von privaten Apothekenrechenzentren in Datteln und Schwerin aktiv in seiner Arbeit unterstützt.

Mit dem Deutschen Apotheken Rechenzentrum PT GmbH ist nun ein weiteres privates Apothekenrechenzentrum in den Kreis der mit dem DAPI kooperierenden Apothekenrechenzentren hinzugestoßen.

Das DAPI erhält ab 2011 somit Verordnungsdaten von Rezeptabrechnungen zu Lasten der GKV von insgesamt acht Apothekenrechenzentren aus ganz Deutschland.

Dabei liefern die Apothekenrechenzentren die verschlüsselten Daten aus Datenschutzgründen nicht direkt an das DAPI, sondern zunächst an eine Vertrauensstelle. Dort werden Herkunftsinformationen zur Datenquelle, das sogenannte Rechenzentrumskennzeichen, entfernt und die Daten erneut verschlüsselt, bevor sie dem DAPI zur Verfügung gestellt werden, wo sie schließlich ein drittes Mal kodiert werden. Datenschutz und Anonymität der Versicherten sind für das DAPI oberstes Gebot.

Die an das DAPI herangetragenen Fragestellungen sind unterschiedlich; die Ergebnisse sind immer wissenschaftlich fundiert und unabhängig. Das DAPI hat den Anspruch, valide und transparente Analysen zu liefern. Hierfür steht dem DAPI ein Datenpool mit mittlerweile 5,8 Mrd. Verordnungen zur Verfügung. Das Spektrum potentieller Auswertungsempfänger reicht weit über die DAPI-Mitglieder hinaus: Gesundheitsministerien und -behörden, Gesundheitspolitiker, Abgeordnete, Krankenkassen, wissenschaftliche Institute und Einzelpersonen.

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